Überraschung: Aufstieg für Erste und Zweite

Damit war nicht unbedingt zu rechnen. Beim Blick auf die neuen Liga-Einteilungen durch den HTTV haben wir eine größere Überraschung erlebt. Die 1. Herrenmannschaft hat den Aufstieg aus der Bezirksliga in die Bezirksoberliga geschafft. Damit aber nicht genug: Denn auch die 2. Mannschaft (ebenfalls bislang in der Bezirksliga aktiv) hat unverhofft einen Platz in der höheren Spielklasse erhalten. "Das war nicht unser Ziel", erklärt Sportvorstand Günter Achtzehnter: "Wir hatten für beide Teams formell Aufstiegsbereitschaft signalisiert, um unsere Chancen zu erhöhen, dass es eines von beiden schafft." Damit gerechnet, dass drei Mannschaften aus der BOL zurückziehen würden, haben wir nicht.

Wir machen daraus aber nun das Beste - schließlich ist ein Aufstieg immer auch eine Chance und eine Herausforderung. In der Liga finden sich mit dem TV Bad Orb, der TTG Horbach, dem TTC Hain-Gründau, dem Nidderauer TTC und dem TTC Salmünster II fünf weitere Teams aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Nun gibt es für unsere beiden besten Herrenmannschaften einen Grund mehr, ausgiebig zu üben. Anfang September soll die neue Saison plangemäß starten.


Cheyenne und Marc sind die TTV-Vereinsmeister 2020

Cheyenne und Marc heißen unsere neuen Einzel-Vereinsmeister. Beide setzten sich Mitte August gegen die jeweilige gesamte interne Konkurrenz durch. 

 

Für die erst 16 Jahre alte Cheyenne war es der zweite Titel in Serie. Die Defensivspielerin schlug die an Position eins gesetzte Angreiferin Vanessa in einem wirklich sehenswerten Match und nach tollen Ballwechseln mit 3:2. Möller belegte den zweiten Platz in einer sechs Köpfe starken Gruppe, Anita wurde Dritte.

 

Bei den Männern krönte sich Marc erstmals zum Vereinsmeister - und das völlig verdient. In dem Wettbewerb, der coronabedingt über drei Freitage verteilt wurde, hielt er sich alle Gegner vom Hals, gewann sämtliche Spiele und musste nur im Endspiel so richtig zittern. "Zwei Sätze lang hatte ich im Finale gar keine Chance", sagte er hinterher über den 3:2-Sieg gegen Christian Emmel. "Ich habe mich vereinsintern schon lange nicht mehr so hilflos gefühlt wie in den beiden Sätzen."

 

Tatsächlich bewies der 19 Jahre alte Christian, dass er mit den Besten im Verein längst mithalten kann und er wohl nicht mehr lange der 3. Mannschaft in der Bezirksklasse erhalten bleiben wird. Nachdem er im Turnierverlauf einige Hochkaräter bezwungen hatte, führte er im Finale gegen den favorisierten Marc mit 2:0 - ehe der dann noch rechtzeitig aufdrehte. Den geteilten dritten Platz unter 24 Teilnehmern erreichten der 72 Jahre alte Hans sowie Manuel Hofmann.

 

Wie ausgeglichen es bei uns zugeht, zeigt diese Statistik: Marc ist der siebte Vereinsmeister der Herren in den vergangenen sieben Jahren - jedes Mal gewann ein anderer. Für den anstehenden Saisonstart sind wir jedenfalls bestens gewappnet.


So könnte 2020/21 für uns laufen

Vor der neuen Saison stellen wir unsere Teams kurz vor: Wie sind sie drauf, worauf gilt es zu achten?

Verlustpunktfreier Aufstieg zum zweiten Mal in Serie: "Die Saison verlief genau wie gewünscht - jedenfalls bis zum Abbruch", sagt Vanessa über die Damen-Mannschaft. Auch in der Bezirksliga ändert sich nichts am Selbstverständnis: "Es sind gute Mannschaften dabei, aber das ist alles machbar. Wir wollen in die BOL, ganz klar." Als Konkurrenten nennt sie Florstadt ("weil Steffi Hess manchmal mitspielen wird") und Hain-Gründau ("mit Jenny Resch, man kennt sich untereinander"). Wer sich in der neuen Saison besonders verbessern wird? "Bianca, Anita und unser Neuzugang Urte trainieren sehr gut", urteilt die Kapitänin über die systematischen Einheiten der Damen.

Die 1. Herrenmannschaft tritt nach dem Abstieg nun in der Bezirksliga an. "Das wäre auch ohne Saisonabbruch so gekommen, so ehrlich muss man sein", sagt Kapitän Marc und hegt schon wieder große Ambitionen: "Wir wollen auf jeden Fall Erster werden." Großes Faustpfand ist die Altersstruktur des Teams. "Mit Nick und Tom haben wir zwei Spieler unter 20, die massives Potenzial haben. Beide haben sich über den Sommer sehr verbessert, das wird sich in Bilanzen und TTR-Punkten schnell niederschlagen." Durch die Rückkehr von Patrick und Marco sieht Marc seine Mannschaft besser aufgestellt als in der abgelaufenen Rückrunde. 

Zusammen mit der 1. Mannschaft schlagen auch die 2. Herren in der Bezirksliga auf - wie seit Jahren. Dass sie den überraschenden 3. Platz der Vorsaison wiederholen können, glaubt Kapitän Klaus nicht: "Hinter Bruchköbel, Langenselbold und unserer eigenen ersten Mannschaft werden Wittgenborn und Erlensee die Plätze vier und fünf belegen. Ab Rang sechs ist für uns alles möglich, wir streben das gesicherte Mittelfeld an." Eine Schwachstelle stelle das vordere Paarkreuz dar. Klaus freut sich über viele neue Vereine in der Liga, das sei immer schön. Bleibt die Frage, wer aus dem Team sich am meisten verbessern wird. "Paul sehe ich langfristig in der 1. Mannschaft", sagt Klaus.

Die 3. Herrenmannschaft bleibt der Bezirksklasse treu - auch nach einer kritischen Saison. "Wir hatten viele Hochs und Tiefs - allerdings mehr Tiefs", konstatiert Vanessa, die auch hier mitmischt: "Gerade unsere Vorrunde war sehr bescheiden." Als Ziel für die neue Spielzeit gibt sie das hintere Mittelfeld aus, das aber nicht leicht zu erreichen werde. Salmünster III und Biebergemünd II schätzt sie am stärksten ein, für das eigene Team tippt die 34-Jährige den achten Platz. "Wir sind schwächer als in der Vorsaison, weil wir Holger nach oben abgeben mussten. Dadurch ist Doppel 1 gesprengt worden." Den größten Leistungssprung traut sie Christian zu: "Bei ihm sehe ich viel Potenzial."

 

 Die 4. Mannschaft focht in der Saison 2019/20 so einige harte Kämpfe aus. So viele Einzel und Doppel (248) wie Gründau IV bestritt kein anderes Team der Liga - in fast jeder Partie war es bis zum Schluss spannend. "Wir waren alle sehr zufrieden mit dem Ergebnis", sagt Cheyenne über Rang fünf. Eine ähnliche Platzierung sei wieder drin, "vielleicht wird es ja sogar noch besser". Nachdem die 16-Jährige, die parallel in der Damen-Bezirksliga spielt, bisher im mittleren Paarkreuz aufschlug, ist sie nun die neue Nummer eins. Die Favoriten im Rennen um den Aufstieg in die Bezirksklasse hat Manuel ausgemacht: "Hesseldorf und Hochstadt, der Rest der Liga ist ausgeglichen."

 

Für die 5. Mannschaft begann die Saison mit einer angenehmen Überraschung. Weil ein Platz in der 1. Kreisklasse frei wurde, stieg das Team aus der 2. Kreisklasse überraschend auf - obwohl es in der Endabrechnung "nur" Rang drei belegt hatte. Nun ist der Klassenerhalt das Ziel. Verstärkt durch die Neuzugänge Kurt und Urte, aber ohne Spitzenspieler Jürgen (der in die vierte Mannschaft aufrückt) wird das schwer, aber sicher nicht unmöglich. Das Team nimmt die neue Herausforderung motiviert in Angriff.


Corona macht erfinderisch: Wir reformieren unsere Vereinsmeisterschaften

Die Halbfinalisten der Männer 2019
Die Halbfinalisten der Männer 2019

Auch im Jahr der Covid-19-Pandemie tragen wir unsere Vereinsmeisterschaften aus – allerdings in einem neuen Format. Anders als seit Jahrzehnten üblich verteilt sich der Männer-Wettbewerb auf drei Abende.

 

Zwar lockern die Tischtennis-Sportverbände ihre Regeln für Trainings und Wettkämpfe sukzessive, Vorsicht und Abstand sind aber weiterhin geboten. So dürfen sich noch immer nur zwölf Personen gleichzeitig in unserer Helmut-Wolf-Halle aufhalten. Wie kann man da ein Turnier sinnvoll austragen und dabei alle Aktiven einbeziehen?

Maximalzahl an Anmeldungen erreicht

Der TTV-Spielausschuss rund um Günter Achtzehnter hat ein System ausgetüftelt, mit dem das möglich wird: An zwei Freitagen (7. und 14.) im August küren jeweils zwölf Männer in zwei Sechser-Gruppen ihre Vorrundenbesten. Diese insgesamt acht stärksten der 24 Teilnehmer treffen sich dann am 21. August um 20 Uhr wieder, um in der Endrunde (abermals zwei Vierergruppen, Halbfinale und Finale) den Vereinsmeister und damit den Nachfolger von Tom Achtzehnter (2. v. r. auf dem Foto) zu ermitteln.

 

Zweifel daran, wie gut das coronabedingte neue System bei den aktiven Mitgliedern ankommen würde, wurden schnell zerstreut: „Mit einer solchen Resonanz hätte ich nicht gerechnet“, sagt Günter mit Blick auf 24 Anmeldungen – gleichzeitig der maximal möglichen Zahl. Im Vorjahr hatten sich 18 Männer zum Kampf um die interne Krone eingefunden. Die beeindruckende Zahl an Anmeldungen deckt sich mit dem Eindruck aus den vergangenen Trainingswochen. Derart hoch ist die Motivation, dass die Trainingsplätze oft schon mehrere Tage im Voraus komplett vergeben sind.

 

Die Damenmannschaft um Kapitänin Vanessa Möller bereitet sich auch deswegen an einem eigenen Trainingstag systematisch auf ihre Bezirksliga-Saison vor. Ihre Vereinsmeisterschaften werden die TTV-Damen am 22. August austragen, die 16 Jahre alte Cheyenne Paul wird ihren Titel dann erfolgreich zu verteidigen versuchen. Ob und wann der TTV die Doppel- und Mixed-Konkurrenzen in diesem Jahr ausspielt, steht noch nicht fest.


33 Jahre Pause? Kein Problem!

Wenn die weißen Plastikbälle nach der unverhofft langen Pause wieder übers Netz fliegen und wenn wieder Punkte gezählt werden, ist sie endlich da: die neue Tischtennis-Saison. Ende August soll es so weit sein, auch wenn einige Rahmenbedingungen noch völlig offen sind. Sicher ist nur, dass wir dann auf zwei frische Kräfte setzen dürfen. Während der abgelaufenen Wechselperiode schlossen sich Urte Adomeit-Günther und Kurt Sieberns uns an. Wir stellen die beiden Neuzugänge vor.

 

Urte begann als Kind in Bremerhaven mit dem Tischtennissport und fing 2018 nach stolzen 33 Jahren Pause wieder an - beim TV Kesselstadt in Hanau. "Die dortige Spitzenspielerin Hildegard Georgi hat sich sehr um mich gekümmert", sagt Urte über ihren Neustart. Nach wenigen Monaten verflog die erste Begeisterung aber allmählich. Als TTV-Akteurin Anita Schraub, die sie bei den KEM kennengelernt hatte, sie in unsere Helmut-Wolf-Halle ins Training einlud, sagte die Kesselstädterin zu – und war bei ihrer ersten Einheit gleich von der Atmosphäre angetan. "Ich bin super aufgenommen worden und habe einfach Spaß", sagt sie.

Nach ihrem Wechsel wird sie gemeinsam mit Anita, Vanessa, Cheyenne und Bianca in der Bezirksliga aufschlagen, in die unsere Damen aufgestiegen sind. Eine Herausforderung für Urte, die in der abgelaufenen Kreisliga-Saison (ihrer zweiten überhaupt) noch eine negative Bilanz aufwies. Doch Trainingseifer gepaart mit Talent dürfte bei der schnellen Anpassung ans neue Niveau helfen: "Wenn ich regelmäßig trainieren und sicher einiges lernen kann, glaube ich, dass ich (auch in meinem Alter) noch besser werden kann." Die jüngsten Eindrücke unterstreichen das voll und ganz!

33 Jahre Pause hat Kurt Sieberns nicht vorzuweisen, aber auch nicht allzu viel weniger: 23 Jahre hielt unser zweiter Neuer keinen Schläger in der Hand. "Durch Familie, Job und Kinder habe ich erst mit 44 Jahren wieder angefangen", sagt Kurt. Zunächst in Bergisch Gladbach, dann in Gonzenheim bei Bad Homburg. Über eine Recherche im Internet kam er dann auf den TTV: "Mir war die Halle irgendwie besonders aufgefallen – mit viel Holz", erzählt Kurt. "Erst dachte ich, sie wäre vielleicht zu klein, wurde aber beim ersten Trainingsbesuch sehr angenehm eines Besseren belehrt."

Wir planen Kurt für die 5. Herren-Mannschaft in der 2. Kreisklasse ein – auch wenn er wohl nicht jedes Spiel bestreiten wird. "Gesundheit und Beruf gehen vor", schränkt Kurt ein, "das Spiel in der Mannschaft muss sich dem leider unterordnen". Auf welche Stärke der Angriffsspieler in jedem Fall setzen kann, weiß er allerdings schon: "Ich habe das Feedback bekommen, dass meine Aufschläge viele meiner Mitspieler herausfordern."

 

Auf der anderen Seite haben wir auch einen Abgang zu verzeichnen, allerdings nur auf Zeit: Die elf Jahre alte Lana Rack wechselt auf Leihbasis zur SG Bruchköbel. Dort erhält sie die Gelegenheit, sich in der U-18-Hessenliga der Mädchen zu beweisen - für alle Seiten eine tolle Chance.


Trainingsbetrieb wiederaufgenommen

Mitte Mai haben wir unsere ersten Trainings während der Corona-Pandemie absolviert. Dabei legen wir großen Wert auf die Richtlinien des DTTB und haben unsere Halle etwas umgebaut. Nur 12 Spieler dürfen sich gleichzeitig darin aufhalten, müssen sich vorher anmelden, Abstand halten und einiges mehr beachten. Bitte habt Verständnis, dass lediglich Mitglieder des TTV Gründau zurzeit am Training teilnehmen dürfen.


Helmut-Wolf-Turnier: Tom und Christian brechen Serie

Wie ungewöhnlich dieses Ergebnis ist, zeigt erst der zweite Blick: Tom Achtzehnter und Christian Möller haben den Helmut-Wolf-Pokal 2020 beim TTV Gründau gewonnen. Der Niedergründauer Tischtennisverein richtet das interne Gedenkturnier stets zu Jahresbeginn aus, dabei wird das Teilnehmerfeld in vier Lostöpfe eingeteilt: Leistungsstärkste Spieler bilden ein Duo mit den schwächsten – und Akteure aus dem zweitbesten Topf mit Akteuren aus dem drittbesten. Mit schöner Regelmäßigkeit war der beliebte Pokal über Jahre immer an sportlich ausgeglichene Doppel gegangen, jene der zweiten Sorte also.

 

Tom gewinnt alle Einzel des Abends

 

Erstmals seit neun Jahren nun bricht ein ungleiches Duo in die Phalanx der Sieger ein. Den erst 18 Jahre alten Tom (Bezirksoberliga), aktueller Vereinsmeister, und den um 26 Jahre älteren Christian (2. Kreisklasse) mögen auf dem Papier gleich fünf Spielklassen trennen, am vergangenen Freitag ergänzten sich die beiden aber zu einem fast unschlagbaren Doppel. Oft bereitete Rechtshänder Christian die Punkte mit einem ersten Angriffsschlag vor, Linkshänder Tom musste "nur" noch die Vorlage mit einem festen Topspin verwerten. Das Finale gegen Harry Prompe (Bezirksklasse) und Jürgen Henning (2. Kreisklasse) geriet allerdings so eng wie viele Partien an diesem Abend. Nachdem sich in den Einzeln mit Tom und Jürgen jeweils die Favoriten mit 3:1 durchgesetzt hatten, musste das Doppel die Entscheidung bringen. Trotz 2:0-Satzführung mussten die späteren Sieger allerdings bis zum Ende zittern. Die beiden folgenden Sätze verloren sie jeweils in der Verlängerung, erst im fünften und letzten Satz (11:4) war die Sache klar. Nicht unerwähnt bleiben sollte zudem, dass Tom seiner Rolle als Top-Spieler vollauf gerecht wurde und alle seine Einzel im Laufe des Abends gewann.

 

 

 

Den geteilten dritten Platz erreichten Matthias Ullrich und Anita Schraub, die schon vor Turnierstart zu den Favoritenduos zählten, sowie Marc Feustel mit Urte Adomeit-Günther. Das Feld bestand diesmal aus nur zehn Doppeln, was auf einige Urlaubsabwesenheiten zurückzuführen war. Dennoch war die Turnierleitung um Vanessa Möller und Marc sehr zufrieden. Abzuwarten bleibt, welches wieder frisch zusammengeloste Duo sich Anfang 2021 in den Vordergrund spielen wird. Auch dann wird das Doppelturnier wie immer zum Gedenken an den ehemaligen Vereinsvorsitzenden Helmut Wolf und alle anderen verstorbenen Mitglieder stattfinden. Helmut Wolf hatte unter anderem den Bau der eigenen Vereinshalle – der heutigen Helmut-Wolf-Halle – entscheidend vorangetrieben.


So sehen Bezirksmannschaftsmeister aus

Bezirksmannschaftsmeister der Ü 60! Uwe Weinel, Klaus Olbrich und Harry Prompe (v. l.) haben sich mit externer Verstärkung durch Gebhard Mandler (r.) Mitte Januar zum ungefährdeten Champion in der Altersklasse Ü 60 gekrönt. Im Finale hatten auch die Horas Fulda kaum eine Chance. Wir gratulieren herzlich.


Vereinsmeisterin mit 15 Jahren

Die Vereinsmeisterschaft der Damen hat im Dezember eine besonders junge Siegerin hervorgebracht: Cheyenne Paul (rechts im Bild) sicherte sich mit nur 15 Jahren den Titel. Zweite wurde Vanessa Möller (links). Im Doppel siegten Vanessa Möller und Bianca Schwender. Im Doppel siegten Vanessa Möller (li.) und Bianca Schwender (2. v. li.), den Mixed-Titel holte sich Vanessa in Kombination mit Felix Hohenwarter.


Lana, Mika und Annalena schnappen sich die Pokale

Die Ergebnisse der Nachwuchs-Vereinsmeisterschaften 2019 im Überblick:

 

Mädchen 15: 1. Lana Rack, 2. Mia Lehrack, 3. Novalee Denkes, 4. Fenja Urschek

Jungen 15: 1. Mika Schmidt, 2. Philipp Cebulla, 3. Johannes Silberhorn, 4. Arie Weinel

Mixed 18: 1. Annalena Eberhardt, 2. Paul-Luis Schneider


Vereinsgründer und Träger des Bundesverdienstkreuzes

Der TTV Gründau trauert um Hans-Joachim Tzschentke, eine ganz besonders wichtige Figur der Gründauer Sportgeschichte. Tzschentke gründete am 21. August 1953 als Lehrer zusammen mit zehn Jungs die "Tischtennis-Gruppe Niedergründau" und trägt damit maßgeblichen Anteil daran, dass es unseren Verein heute gibt. Auch beim Schachklub Gründau, bei der Niedergründauer Musik- und Vogelschutz-Vereinigung und beim Geschichtsverein Gründau gehörte er zu den Gründungsmitgliedern. Sein jahrzehntelanges und unermüdliches Engagement auf derart vielen Ebenen brachte ihm 1980 den Ehrenbrief des Landes Hessen und im Juni 1987 das Bundesverdienstkreuz am Bande ein. 

Am 3. Dezember verstarb Hans-Joachim Tzschentke im Alter von 105 Jahren. Wir werden ihn als Wegbereiter, Mitgründer und langjährigem Schriftführer des TTV ein ehrendes Andenken bewahren.

10.12.2019


Wieder Kreispokalsieger! Unsere Damen haben mit ihren Gegnerinnen Ende November kurzen Prozess gemacht und wie im Vorjahr ungefährdet den Pott in ihrer Klasse geholt. 4:0 gegen Erlensee im Halbfinale, 4:0 gegen Brachttal im Endspiel!
Wieder Kreispokalsieger! Unsere Damen haben mit ihren Gegnerinnen Ende November kurzen Prozess gemacht und wie im Vorjahr ungefährdet den Pott in ihrer Klasse geholt. 4:0 gegen Erlensee im Halbfinale, 4:0 gegen Brachttal im Endspiel!

Wir trauern um Walter Kaupa

Unser Rekordspieler Walter Kaupa ist in der Nacht vom 19. auf den 20. Oktober 2019 im Alter von 78 Jahren verstorben. Als 13-Jähriger trat er im November 1954 unserem Verein bei, nur 15 Monate nach dessen Gründung. Walter Kaupa bestritt im Laufe der Jahrzehnte 2247 Einzel in fabelhaften 1263 Mannschaftsspielen für den TTV Gründau, mit Abstand die höchsten Werte der gesamten Vereinsgeschichte.

 

Besonderer Dank gebührt ihm für sein großes Engagement in mehr als zehn Jahren als Jugendwart sowie in seiner Zeit als erster Vorsitzender (1972-1980). Über Jahre waren Tischtennis und der TTV sein Leben. Er gewann unzählige Titel auf Vereinsebene (als Vereinsmeister im Einzel und Doppel), kürte sich zudem im Einzel und mit der Mannschaft zum Kreis- sowie Bezirksmeister. Zwischen 1975 und 2009 vertrat er den TTV als Verbandsschiedsrichter.

 

Nach seiner aktiven Zeit blieb er reisefreudig und setzte sich ehrgeizige Ziele wie das Bereisen aller 191 hessischen Städte sowie aller deutschen Nationalparks. Anlässlich des 50-jährigen Vereinsbestehens wurde Walter Kaupa im Jahr 2003 zum Ehrenmitglied des TTV Gründau ernannt. Wir trauern mit Walters Familie und werden ihn als Sportfreund und Vorstandskollegen immer in dankbarer Erinnerung behalten.

21.10.2019


Seit einiger Zeit trainieren beim TTV nicht nur die Nachwuchsspieler, sondern auch die Erwachsenen nach System. Zur Vorbereitung gibt Ray uns derzeit immer donnerstags Übungen an die Hand - der erste Effekt der Verbesserung hat nicht lange auf sich warten lassen 💪