Drei Einzeltitel bei den KEM

Die TTV-Aktiven haben von den Kreismeisterschaften der Erwachsenen in Birstein drei Einzel-Titel mit nach Hause gebracht. In der dünn besetzten A-Klasse der Damen schlug Vanessa ihre einzige Gegnerin, die Noppenspielerin Laura Klimek (Salmünster), und gewann so den Titel. Bei den Senioren waren Klaus (Ü 60) und Hans (Ü 70) mal wieder das Maß aller Dinge. Gratulation an alle drei!


So könnte 2021/22 für uns laufen

Vor der neuen Saison stellen wir unsere Teams kurz vor: Wie sind sie drauf, worauf gilt es zu achten?

Selbstbewusstsein ist bei der 1. Damenmannschaft vorhanden. "Ich hoffe stark, dass wir aufsteigen", sagt Vanessa ganz klar. Tatsächlich stechen die TTR-Punktzahlen der Gründauerinnen im Vergleich zum Rest der Liga klar heraus. Zudem sind die Damen gut in Form, bereiteten sich unter anderem in Grenzau mit einem Trainingswochenende vor. Dieses Mal soll endlich der ersehnte Sprung in die Bezirksoberliga gelingen und der Durchmarsch fortgesetzt werden. Auch an den Doppeln will niemand rütteln: "Doppel 1 ist eingespielt mit Anita und Cheyenne, daran ändern wir nichts", sagt Vanessa. Sie wird mit Urte oder Bianca das andere Doppel komplettieren. Alle der Spielerinnen werden regelmäßig bei den Herren Ersatz spielen und dort zusätzlich gefordert.

Das mit Abstand jüngste Erwachsenenteam des Vereins (und vielleicht sogar im MKK?) wurde frisch gegründet. Annalena (in Kürze 18 Jahre alt), Novalee (14), Fenja (13) und Viktoria (14) starten von nun an fest bei den Damen. In der untersten Liga, der 2. Kreisklasse, geht es los. Vorfreude versprühen die Mädels: "Für uns ist alles unbekannt", sagt Mannschaftsführerin Annalena. "Wir versuchen, uns so schnell wie möglich an die neuen Gegnerinnen zu gewöhnen." Auch wenn das Team rein nach TTR-Punkten zu den schwächsten der Liga gehört, setzt man auf die hohe Entwicklungsfähigkeit. "Unser Ziel ist das Mittelfeld", sagt die Kapitänin.

Die glückliche Kunde kam Mitte Juni: Unsere Erste rückte wunschgemäß in die Bezirksoberliga auf. "Wir wollten das und hatten immer die Hoffnung", sagt Kapitän Marc. "Wir besitzen eine konkurrenzfähige Aufstellung, die in dieser Klasse bleiben kann." Nicht selbstverständlich für einen Aufsteiger: Alle sechs Stammspieler verfügen schon über BOL-Erfahrung. Hinter Patrick und Manuel finden sich die beiden Youngster Tom und Nick in der Mitte wieder. Marco und Marc runden das geschlossene Team ab. "Unser Vorteil sind natürlich aber auch der Altersschnitt und die starken Ersatzspieler aus den Mannschaften darunter", erklärt Marc. Er hält den Klassenerhalt für möglich und sieht "vier bis fünf" ähnlich starke Teams in der Liga. Salmünster und Assenheim vermutet er auf Platz 1 und 2.

"Mit dem Aufstieg sind wir auf dem falschen Fuß erwischt worden", sagt Klaus, der Kapitän der Zweiten. "Wir nehmen das an und hoffen, dass wir wenigstens einigermaßen komplett gegen diese starken Gegner spielen." Ausrechnen könne man sich aber nicht viel: "Wir müssen davon ausgehen, dass wir nach der Saison auf einem Abstiegsplatz stehen. Einige von uns können dann immerhin erzählen, dass sie mal BOL gespielt haben", sagt Klaus nur halb im Scherz. Die Prämisse: Jeder Punkt ist ein Sieg! Hoffnung machen zwei junge Talente: "Christian und Cheyenne haben wir in der Hinterhand. Sie wollen wir an das hohe Spielniveau heranführen." Die Priorität liege aber darauf, die Erste zu stärken, so Klaus. "Wir müssen versuchen zu erreichen, dass die Erste in Zukunft fest in der BOL spielt." Außer für die eigene Mannschaft erwartet er auch für Nidderau und Hain-Gründau eine schwierige Saison.

Drei Spiele, drei Siege: In der abgebrochenen Saison 2020/21 schaffte die Dritte eine perfekte Punkteausbeute. Weil sich am Personal nichts geändert hat, geht das Team optimistisch in die neue Spielzeit. "Vorne mitzuspielen wäre okay" sagt Vanessa, die neben ihrem Platz bei den Damen wieder fest eingeplant ist. "Platz 4 oder 5 ist drin." Mit dem 73 Jahre jungen Hans, Christian, Uwe und eben Vanessa stehen die ersten vier Stammspieler fest, dahinter kann flexibel und ohne Qualitätsverlust nachgelegt werden, etwa mit Holger, dem wieder fitten Ruben, Sebastian und Cheyenne. 

Große sportliche Ziele will sich die Vierte nicht stecken. "In dieser besonderen Situation sollte der Spaß im Fokus stehen", meint Cheyenne, die Nummer 1 der Mannschaft. Wie lang sie selbst noch dabei mithelfen kann, ist offen. Aufgrund vieler gewonnener TTR-Punkte wird sie wohl schon im Winter mindestens eine Mannschaft aufrücken müssen. Mit ihr, Manuel, Torsten, Jürgen, Edwin und Lothar ist die Stammaufstellung vorerst unverändert - aber: "Wir werden mit vielen Ausfällen rechnen müssen", glaubt Cheyenne. "Zum Glück haben wir mit Sebastian, Tim oder Christian mehrere starke Ersatzspieler in der Hinterhand." Hanau, Hochstadt und Schöneck nennt sie als Favoriten in der Kreisliga - aber die Liga sei so ausgeglichen, dass jedes Team am Ende Platz 1 belegen könne. 

Ein einziges Spiel bestritt die Fünfte in der abgebrochenen Saison 2020/21. Das gewann sie überraschend gegen Salmünster V. "Das hat uns gezeigt, dass Überraschungen immer möglich sind", sagt Olaf, fester Bestandteil der Gründauer Fünften. Einziger neuer Name im Team ist Jürgen Schmid, der aus Kesselstadt in die Helmut-Wolf-Halle wechselte. Personell gibt es ein paar wenige Fragezeichen, eine echte Stammformation hat sich noch nicht herauskristallisiert. Weit mehr als sechs Spieler kommen für Einsätze in Frage, sodass die Gegner immer wieder auch ein wenig überrascht werden dürften. Die Ausgangslage sei aber so oder so klar, meint Olaf: "Wir spielen gegen den Abstieg."


Nervenstarker Nick, glückliche Vanessa

Das beste Spiel des Abends? Dafür gab es viele Bewerbungen, zu viele. Das Herren-Viertelfinale zwischen Patrick und Hans? Das Halbfinale mit Patrick und Nick? Oder einfach das Männer- oder Frauen-Endspiel?

 

Ende August haben wir unsere internen Vereinsmeisterschaften ausgespielt, wie immer kurz vor Saisonstart. Am Ende herrschte im positiven Sinne Überraschung darüber, auf welch hohem Niveau die Wettkämpfe abliefen. Der 19 Jahre alte Nick krönte sich erstmals zum Vereinsmeister, als er kurz nach Mitternacht den Matchball im Finale gegen Tom verwandelte. Auch der unterlegene Finalist ist gerade einmal 20 Jahre alt. Die Jugend setzte sich diesmal also durch, wenngleich der ewige Hans (73) für sein schon erwähntes episches Viertelfinal-Match gegen Patrick viel Applaus erhielt.

 

Mutiges Tischtennis wird belohnt

 

Titelverteidiger Marc scheiterte im Viertelfinale trotz einer 2:0- und 10:7-Führung gegen seinen stark aufspielenden Teamkollegen Marco. Und auch für den späteren Sieger Nick war es während des Turniers mehrfach sehr eng geworden. Sowohl in der Vorrunde gegen Vanessa Möller als auch im Viertelfinale gegen Christoph – mit unzähligen langen Topspin-Konter-Ballwechseln – und schließlich im Halbfinale gegen Patrick gewann der nervenstarke 19-Jährige in der Verlängerung des entscheidenden Satzes.

 

Ebenso knapp endete das Finale der Damen. Anita rüttelte gehörig am Thron, schließlich setzte sich aber die Top-Favoritin Vanessa Möller mit 11:9 im fünften Satz doch noch durch. Auch hier spielte sich ein sehr sehenswertes Finale mit fast durchweg offensivem Spiel ab. Mutiges Tischtennis wurde an diesem Abend also belohnt. Dazu passte auch eine Szene im Herren-Finale. Beim Stand von 1:2 Sätzen und 5:9 Punkten, also in einer kritischen Spielsituation, sorgte Tom Achtzehnter noch für einen Glanzpunkt, als er einen seltenen „Around the net“-Schlag einstreute, also einen Ball ums Netz herum spielte und dafür gefeiert wurde.


Bekannte Sieger in neuer Kombination

Die Finalisten 2021
Die Finalisten 2021

Das Gefühl des Sieges kannten beide schon, aber nicht in dieser Kombination: Marc Feustel und Christian Möller haben das Helmut-Wolf-Turnier 2021 gewonnen. Im Finale ließen sie Manuel Hofmann und Jürgen Henning mit 3:0 keine Chance. In der Vorrunde war die Begegnung noch andersherum ausgegangen. Den geteilten dritten Platz erreichten Matthias Ullrich mit Lothar Finzel sowie Manuel Leschik mit Bianca Schwender.

 

Marc hatte 2019 (mit Matthias) triumphiert, Christian war gar als Titelverteidiger (damals mit Tom Achtzehnter) aus dem Vorjahr an den Start gegangen. Wie man das Turnier gewinnt, wussten beide also. Nur hatten die Sieger noch nicht zusammengespielt - das wird per Los entschieden.

 

Das Starterfeld wird vor Beginn nach Leistungsstärke in zwei Töpfe eingeteilt. Ein Duo besteht aus je einem Akteur des stärkeren und schwächeren Topfs. Diese duellieren sich in Einzel und Doppel.

Platz 3: Bianca Schwender und Manuel Leschik
Platz 3: Bianca Schwender und Manuel Leschik

Insgesamt neun Duos, also 18 Teilnehmer, hatten sich am Samstagabend in unserer Helmut-Wolf-Halle eingefunden, dazu einige Zuschauer und Interessierte. Das Wetter erlaubte es glücklicherweise, dass große Teile dieses gelungenen Abends, darunter der gesellige, draußen verbracht werden konnten. "Gerade in Pandemiezeiten ist es uns wieder bewusst geworden, wie viel Glück wir mit einer eigenen Halle haben", sagte Günter Achtzehnter bei der Begrüßung.

 

Wir richten das interne Turnier zum Gedenken an den ehemaligen Vereinsvorsitzenden Helmut Wolf und alle anderen verstorbenen Mitglieder üblicherweise zu Jahresbeginn aus. Helmut Wolf hatte unter anderem den Bau der eigenen Vereinshalle entscheidend vorangetrieben. Wegen der Pandemie verschoben wir den Zeitpunkt dieses Jahr, allerdings mit dem festen Vorhaben, das Turnier in jedem Fall auszutragen. Schließlich war es seit Bestehen noch nie ausgefallen. Diese Serie hat gehalten.


Überraschung: Aufstieg für Erste und Zweite

Damit war nicht unbedingt zu rechnen. Beim Blick auf die neuen Liga-Einteilungen durch den HTTV haben wir eine größere Überraschung erlebt. Die 1. Herrenmannschaft hat den Aufstieg aus der Bezirksliga in die Bezirksoberliga geschafft. Damit aber nicht genug: Denn auch die 2. Mannschaft (ebenfalls bislang in der Bezirksliga aktiv) hat unverhofft einen Platz in der höheren Spielklasse erhalten. "Das war nicht unser Ziel", erklärt Sportvorstand Günter Achtzehnter: "Wir hatten für beide Teams formell Aufstiegsbereitschaft signalisiert, um unsere Chancen zu erhöhen, dass es eines von beiden schafft." Damit gerechnet, dass drei Mannschaften aus der BOL zurückziehen würden, haben wir nicht.

 

Wir machen daraus aber nun das Beste - schließlich ist ein Aufstieg immer auch eine Chance und eine Herausforderung. In der Liga finden sich mit dem TV Bad Orb, der TTG Horbach, dem TTC Hain-Gründau, dem Nidderauer TTC und dem TTC Salmünster II fünf weitere Teams aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Nun gibt es für unsere beiden besten Herrenmannschaften einen Grund mehr, ausgiebig zu üben. Anfang September soll die neue Saison plangemäß starten.


Cheyenne und Marc sind die TTV-Vereinsmeister 2020

Cheyenne und Marc heißen unsere neuen Einzel-Vereinsmeister. Beide setzten sich Mitte August gegen die jeweilige gesamte interne Konkurrenz durch. 

 

Für die erst 16 Jahre alte Cheyenne war es der zweite Titel in Serie. Die Defensivspielerin schlug die an Position eins gesetzte Angreiferin Vanessa in einem wirklich sehenswerten Match und nach tollen Ballwechseln mit 3:2. Möller belegte den zweiten Platz in einer sechs Köpfe starken Gruppe, Anita wurde Dritte.

 

Bei den Männern krönte sich Marc erstmals zum Vereinsmeister - und das völlig verdient. In dem Wettbewerb, der coronabedingt über drei Freitage verteilt wurde, hielt er sich alle Gegner vom Hals, gewann sämtliche Spiele und musste nur im Endspiel so richtig zittern. "Zwei Sätze lang hatte ich im Finale gar keine Chance", sagte er hinterher über den 3:2-Sieg gegen Christian Emmel. "Ich habe mich vereinsintern schon lange nicht mehr so hilflos gefühlt wie in den beiden Sätzen."

 

Tatsächlich bewies der 19 Jahre alte Christian, dass er mit den Besten im Verein längst mithalten kann und er wohl nicht mehr lange der 3. Mannschaft in der Bezirksklasse erhalten bleiben wird. Nachdem er im Turnierverlauf einige Hochkaräter bezwungen hatte, führte er im Finale gegen den favorisierten Marc mit 2:0 - ehe der dann noch rechtzeitig aufdrehte. Den geteilten dritten Platz unter 24 Teilnehmern erreichten der 72 Jahre alte Hans sowie Manuel Hofmann.

 

Wie ausgeglichen es bei uns zugeht, zeigt diese Statistik: Marc ist der siebte Vereinsmeister der Herren in den vergangenen sieben Jahren - jedes Mal gewann ein anderer. Für den anstehenden Saisonstart sind wir jedenfalls bestens gewappnet.


Corona macht erfinderisch: Wir reformieren unsere Vereinsmeisterschaften

Die Halbfinalisten der Männer 2019
Die Halbfinalisten der Männer 2019

Auch im Jahr der Covid-19-Pandemie tragen wir unsere Vereinsmeisterschaften aus – allerdings in einem neuen Format. Anders als seit Jahrzehnten üblich verteilt sich der Männer-Wettbewerb auf drei Abende.

 

Zwar lockern die Tischtennis-Sportverbände ihre Regeln für Trainings und Wettkämpfe sukzessive, Vorsicht und Abstand sind aber weiterhin geboten. So dürfen sich noch immer nur zwölf Personen gleichzeitig in unserer Helmut-Wolf-Halle aufhalten. Wie kann man da ein Turnier sinnvoll austragen und dabei alle Aktiven einbeziehen?

Maximalzahl an Anmeldungen erreicht

Der TTV-Spielausschuss rund um Günter Achtzehnter hat ein System ausgetüftelt, mit dem das möglich wird: An zwei Freitagen (7. und 14.) im August küren jeweils zwölf Männer in zwei Sechser-Gruppen ihre Vorrundenbesten. Diese insgesamt acht stärksten der 24 Teilnehmer treffen sich dann am 21. August um 20 Uhr wieder, um in der Endrunde (abermals zwei Vierergruppen, Halbfinale und Finale) den Vereinsmeister und damit den Nachfolger von Tom Achtzehnter (2. v. r. auf dem Foto) zu ermitteln.

 

Zweifel daran, wie gut das coronabedingte neue System bei den aktiven Mitgliedern ankommen würde, wurden schnell zerstreut: „Mit einer solchen Resonanz hätte ich nicht gerechnet“, sagt Günter mit Blick auf 24 Anmeldungen – gleichzeitig der maximal möglichen Zahl. Im Vorjahr hatten sich 18 Männer zum Kampf um die interne Krone eingefunden. Die beeindruckende Zahl an Anmeldungen deckt sich mit dem Eindruck aus den vergangenen Trainingswochen. Derart hoch ist die Motivation, dass die Trainingsplätze oft schon mehrere Tage im Voraus komplett vergeben sind.

 

Die Damenmannschaft um Kapitänin Vanessa Möller bereitet sich auch deswegen an einem eigenen Trainingstag systematisch auf ihre Bezirksliga-Saison vor. Ihre Vereinsmeisterschaften werden die TTV-Damen am 22. August austragen, die 16 Jahre alte Cheyenne Paul wird ihren Titel dann erfolgreich zu verteidigen versuchen. Ob und wann der TTV die Doppel- und Mixed-Konkurrenzen in diesem Jahr ausspielt, steht noch nicht fest.


33 Jahre Pause? Kein Problem!

Wenn die weißen Plastikbälle nach der unverhofft langen Pause wieder übers Netz fliegen und wenn wieder Punkte gezählt werden, ist sie endlich da: die neue Tischtennis-Saison. Ende August soll es so weit sein, auch wenn einige Rahmenbedingungen noch völlig offen sind. Sicher ist nur, dass wir dann auf zwei frische Kräfte setzen dürfen. Während der abgelaufenen Wechselperiode schlossen sich Urte Adomeit-Günther und Kurt Sieberns uns an. Wir stellen die beiden Neuzugänge vor.

 

Urte begann als Kind in Bremerhaven mit dem Tischtennissport und fing 2018 nach stolzen 33 Jahren Pause wieder an - beim TV Kesselstadt in Hanau. "Die dortige Spitzenspielerin Hildegard Georgi hat sich sehr um mich gekümmert", sagt Urte über ihren Neustart. Nach wenigen Monaten verflog die erste Begeisterung aber allmählich. Als TTV-Akteurin Anita Schraub, die sie bei den KEM kennengelernt hatte, sie in unsere Helmut-Wolf-Halle ins Training einlud, sagte die Kesselstädterin zu – und war bei ihrer ersten Einheit gleich von der Atmosphäre angetan. "Ich bin super aufgenommen worden und habe einfach Spaß", sagt sie.

Nach ihrem Wechsel wird sie gemeinsam mit Anita, Vanessa, Cheyenne und Bianca in der Bezirksliga aufschlagen, in die unsere Damen aufgestiegen sind. Eine Herausforderung für Urte, die in der abgelaufenen Kreisliga-Saison (ihrer zweiten überhaupt) noch eine negative Bilanz aufwies. Doch Trainingseifer gepaart mit Talent dürfte bei der schnellen Anpassung ans neue Niveau helfen: "Wenn ich regelmäßig trainieren und sicher einiges lernen kann, glaube ich, dass ich (auch in meinem Alter) noch besser werden kann." Die jüngsten Eindrücke unterstreichen das voll und ganz!

33 Jahre Pause hat Kurt Sieberns nicht vorzuweisen, aber auch nicht allzu viel weniger: 23 Jahre hielt unser zweiter Neuer keinen Schläger in der Hand. "Durch Familie, Job und Kinder habe ich erst mit 44 Jahren wieder angefangen", sagt Kurt. Zunächst in Bergisch Gladbach, dann in Gonzenheim bei Bad Homburg. Über eine Recherche im Internet kam er dann auf den TTV: "Mir war die Halle irgendwie besonders aufgefallen – mit viel Holz", erzählt Kurt. "Erst dachte ich, sie wäre vielleicht zu klein, wurde aber beim ersten Trainingsbesuch sehr angenehm eines Besseren belehrt."

Wir planen Kurt für die 5. Herren-Mannschaft in der 2. Kreisklasse ein – auch wenn er wohl nicht jedes Spiel bestreiten wird. "Gesundheit und Beruf gehen vor", schränkt Kurt ein, "das Spiel in der Mannschaft muss sich dem leider unterordnen". Auf welche Stärke der Angriffsspieler in jedem Fall setzen kann, weiß er allerdings schon: "Ich habe das Feedback bekommen, dass meine Aufschläge viele meiner Mitspieler herausfordern."

 

Auf der anderen Seite haben wir auch einen Abgang zu verzeichnen, allerdings nur auf Zeit: Die elf Jahre alte Lana Rack wechselt auf Leihbasis zur SG Bruchköbel. Dort erhält sie die Gelegenheit, sich in der U-18-Hessenliga der Mädchen zu beweisen - für alle Seiten eine tolle Chance.


Trainingsbetrieb wiederaufgenommen

Mitte Mai haben wir unsere ersten Trainings während der Corona-Pandemie absolviert. Dabei legen wir großen Wert auf die Richtlinien des DTTB und haben unsere Halle etwas umgebaut. Nur 12 Spieler dürfen sich gleichzeitig darin aufhalten, müssen sich vorher anmelden, Abstand halten und einiges mehr beachten. Bitte habt Verständnis, dass lediglich Mitglieder des TTV Gründau zurzeit am Training teilnehmen dürfen.


Helmut-Wolf-Turnier: Tom und Christian brechen Serie

Wie ungewöhnlich dieses Ergebnis ist, zeigt erst der zweite Blick: Tom Achtzehnter und Christian Möller haben den Helmut-Wolf-Pokal 2020 beim TTV Gründau gewonnen. Der Niedergründauer Tischtennisverein richtet das interne Gedenkturnier stets zu Jahresbeginn aus, dabei wird das Teilnehmerfeld in vier Lostöpfe eingeteilt: Leistungsstärkste Spieler bilden ein Duo mit den schwächsten – und Akteure aus dem zweitbesten Topf mit Akteuren aus dem drittbesten. Mit schöner Regelmäßigkeit war der beliebte Pokal über Jahre immer an sportlich ausgeglichene Doppel gegangen, jene der zweiten Sorte also.

 

Tom gewinnt alle Einzel des Abends

 

Erstmals seit neun Jahren nun bricht ein ungleiches Duo in die Phalanx der Sieger ein. Den erst 18 Jahre alten Tom (Bezirksoberliga), aktueller Vereinsmeister, und den um 26 Jahre älteren Christian (2. Kreisklasse) mögen auf dem Papier gleich fünf Spielklassen trennen, am vergangenen Freitag ergänzten sich die beiden aber zu einem fast unschlagbaren Doppel. Oft bereitete Rechtshänder Christian die Punkte mit einem ersten Angriffsschlag vor, Linkshänder Tom musste "nur" noch die Vorlage mit einem festen Topspin verwerten. Das Finale gegen Harry Prompe (Bezirksklasse) und Jürgen Henning (2. Kreisklasse) geriet allerdings so eng wie viele Partien an diesem Abend. Nachdem sich in den Einzeln mit Tom und Jürgen jeweils die Favoriten mit 3:1 durchgesetzt hatten, musste das Doppel die Entscheidung bringen. Trotz 2:0-Satzführung mussten die späteren Sieger allerdings bis zum Ende zittern. Die beiden folgenden Sätze verloren sie jeweils in der Verlängerung, erst im fünften und letzten Satz (11:4) war die Sache klar. Nicht unerwähnt bleiben sollte zudem, dass Tom seiner Rolle als Top-Spieler vollauf gerecht wurde und alle seine Einzel im Laufe des Abends gewann.

 

 

 

Den geteilten dritten Platz erreichten Matthias Ullrich und Anita Schraub, die schon vor Turnierstart zu den Favoritenduos zählten, sowie Marc Feustel mit Urte Adomeit-Günther. Das Feld bestand diesmal aus nur zehn Doppeln, was auf einige Urlaubsabwesenheiten zurückzuführen war. Dennoch war die Turnierleitung um Vanessa Möller und Marc sehr zufrieden. Abzuwarten bleibt, welches wieder frisch zusammengeloste Duo sich Anfang 2021 in den Vordergrund spielen wird. Auch dann wird das Doppelturnier wie immer zum Gedenken an den ehemaligen Vereinsvorsitzenden Helmut Wolf und alle anderen verstorbenen Mitglieder stattfinden. Helmut Wolf hatte unter anderem den Bau der eigenen Vereinshalle – der heutigen Helmut-Wolf-Halle – entscheidend vorangetrieben.


So sehen Bezirksmannschaftsmeister aus

Bezirksmannschaftsmeister der Ü 60! Uwe Weinel, Klaus Olbrich und Harry Prompe (v. l.) haben sich mit externer Verstärkung durch Gebhard Mandler (r.) Mitte Januar zum ungefährdeten Champion in der Altersklasse Ü 60 gekrönt. Im Finale hatten auch die Horas Fulda kaum eine Chance. Wir gratulieren herzlich.


Vereinsmeisterin mit 15 Jahren

Die Vereinsmeisterschaft der Damen hat im Dezember eine besonders junge Siegerin hervorgebracht: Cheyenne Paul (rechts im Bild) sicherte sich mit nur 15 Jahren den Titel. Zweite wurde Vanessa Möller (links). Im Doppel siegten Vanessa Möller und Bianca Schwender. Im Doppel siegten Vanessa Möller (li.) und Bianca Schwender (2. v. li.), den Mixed-Titel holte sich Vanessa in Kombination mit Felix Hohenwarter.


Lana, Mika und Annalena schnappen sich die Pokale

Die Ergebnisse der Nachwuchs-Vereinsmeisterschaften 2019 im Überblick:

 

Mädchen 15: 1. Lana Rack, 2. Mia Lehrack, 3. Novalee Denkes, 4. Fenja Urschek

Jungen 15: 1. Mika Schmidt, 2. Philipp Cebulla, 3. Johannes Silberhorn, 4. Arie Weinel

Mixed 18: 1. Annalena Eberhardt, 2. Paul-Luis Schneider


Vereinsgründer und Träger des Bundesverdienstkreuzes

Der TTV Gründau trauert um Hans-Joachim Tzschentke, eine ganz besonders wichtige Figur der Gründauer Sportgeschichte. Tzschentke gründete am 21. August 1953 als Lehrer zusammen mit zehn Jungs die "Tischtennis-Gruppe Niedergründau" und trägt damit maßgeblichen Anteil daran, dass es unseren Verein heute gibt. Auch beim Schachklub Gründau, bei der Niedergründauer Musik- und Vogelschutz-Vereinigung und beim Geschichtsverein Gründau gehörte er zu den Gründungsmitgliedern. Sein jahrzehntelanges und unermüdliches Engagement auf derart vielen Ebenen brachte ihm 1980 den Ehrenbrief des Landes Hessen und im Juni 1987 das Bundesverdienstkreuz am Bande ein. 

Am 3. Dezember verstarb Hans-Joachim Tzschentke im Alter von 105 Jahren. Wir werden ihn als Wegbereiter, Mitgründer und langjährigem Schriftführer des TTV ein ehrendes Andenken bewahren.

10.12.2019


Wieder Kreispokalsieger! Unsere Damen haben mit ihren Gegnerinnen Ende November kurzen Prozess gemacht und wie im Vorjahr ungefährdet den Pott in ihrer Klasse geholt. 4:0 gegen Erlensee im Halbfinale, 4:0 gegen Brachttal im Endspiel!
Wieder Kreispokalsieger! Unsere Damen haben mit ihren Gegnerinnen Ende November kurzen Prozess gemacht und wie im Vorjahr ungefährdet den Pott in ihrer Klasse geholt. 4:0 gegen Erlensee im Halbfinale, 4:0 gegen Brachttal im Endspiel!

Wir trauern um Walter Kaupa

Unser Rekordspieler Walter Kaupa ist in der Nacht vom 19. auf den 20. Oktober 2019 im Alter von 78 Jahren verstorben. Als 13-Jähriger trat er im November 1954 unserem Verein bei, nur 15 Monate nach dessen Gründung. Walter Kaupa bestritt im Laufe der Jahrzehnte 2247 Einzel in fabelhaften 1263 Mannschaftsspielen für den TTV Gründau, mit Abstand die höchsten Werte der gesamten Vereinsgeschichte.

 

Besonderer Dank gebührt ihm für sein großes Engagement in mehr als zehn Jahren als Jugendwart sowie in seiner Zeit als erster Vorsitzender (1972-1980). Über Jahre waren Tischtennis und der TTV sein Leben. Er gewann unzählige Titel auf Vereinsebene (als Vereinsmeister im Einzel und Doppel), kürte sich zudem im Einzel und mit der Mannschaft zum Kreis- sowie Bezirksmeister. Zwischen 1975 und 2009 vertrat er den TTV als Verbandsschiedsrichter.

 

Nach seiner aktiven Zeit blieb er reisefreudig und setzte sich ehrgeizige Ziele wie das Bereisen aller 191 hessischen Städte sowie aller deutschen Nationalparks. Anlässlich des 50-jährigen Vereinsbestehens wurde Walter Kaupa im Jahr 2003 zum Ehrenmitglied des TTV Gründau ernannt. Wir trauern mit Walters Familie und werden ihn als Sportfreund und Vorstandskollegen immer in dankbarer Erinnerung behalten.

21.10.2019


Seit einiger Zeit trainieren beim TTV nicht nur die Nachwuchsspieler, sondern auch die Erwachsenen nach System. Zur Vorbereitung gibt Ray uns derzeit immer donnerstags Übungen an die Hand - der erste Effekt der Verbesserung hat nicht lange auf sich warten lassen 💪